Doping am Arbeitsplatz

Wie der Presse in den letzten Tagen zu entnehmen war, ist der Fehlzeiten – Report der AOK für das Jahr 2013 erschienen. Offensichtlich ist die Zahl der Fehltage durch Drogen allerlei Art erheblich gestiegen. Eine kurze Übersicht der Ergebnisse des Reports finden Sie auf der Website der Tagesschau: Mehr Suchtmittel, mehr Fehltage. Die TK kommt in ihrem Gesundheitsreport offensichtlich zu einem ähnlichen Ergebnis, zumindest, was den Alkoholmissbrauch angeht (Download pdf-Datei).

Sie ahnen sicherlich wie die Kommentare ausfallen: Die eine Seite betont ein verändertes Freizeitverhalten als Grund für die Malaise, die andere Seite die härter gewordenen Arbeitsbedingungen. Viel Spekulation, wenig Analyse. Wie gehabt also.

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Was ist zu tun beim Schlaganfall?

Heute ist Weltschlaganfalltag, wie ich durch einen Tweet der Techniker Krankenkasse (@TK_informiert) erfahren habe. Darin hat ebendiese einen Film empfohlen, der Ihnen zeigt, was im Fall des Falles zu tun ist. Der Titel: Schlaganfall: Erkennen, handeln und Leben retten.

Es gibt übrigens eine hervorragende Methode für Laien um festzustellen, ob wahrscheinlich ein Schlaganfall vorliegt oder nicht. Sie können sich die Methode mit dem Wort “FAST” merken (Quelle):

F_ace: Bitten Sie die Person, zu lächeln.
(Das Gesicht wird bei Lähmung einseitig verzogen.)

A_rms: Bitten Sie die Person, gleichzeitig beide Arme nach vorne zu heben, Handflächen nach oben.
(Bei einer Lähmung kann ein Arm nicht gehoben werden bzw. sinkt oder dreht sich, vor allem bei geschlossenen Augen, ab.)

S_peech: Bitten Sie die Person, einen einfachen Satz nachzusprechen, zum Beispiel: „Ich benötige keine Hilfe.“
(Der Satz muss korrekt wiederholt werden, die Sprache darf nicht verwaschen sein.)

T_ime: Ist mindestens einer der beschriebenen Tests positiv, so schnell wie möglich einen Notruf durchführen.

BTW: Schlaganfälle treten nur bei älteren Menschen auf. So ab 30.

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Studieren und gesund bleiben

Auch wenn ich an gewissen deutschen Stammtischen mit dieser Aussage nicht die Lufthoheit besitze, ich sage es trotzdem: Studieren ist anstrengend.Heute noch mehr als früher, schon aufgrund des völlig verkorksten Bologna-Prozesses. Der Gesundheitsreport der TKK 2011 scheint dies zu bestätigen:

Die Auswertungen der Arzneiverordnungsdaten zeigen, dass die gesundheitlichen Belastungen unter den Hochschülern seit der letzten TK-Studie von 2008 weiter zugenommen haben.

Dieselbe Krankenkasse hat auch Forschungsergebnisse einer Studie zur Gesundheit von Studierenden veröffentlicht: Gesund studieren. Unter anderem wurde besonderes Augenmerk auf die mentale Gesundheit der Betroffenen gelegt.

tkk_Studiernde

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Mentalstrategien für den Alltag

Man müsste “Nerven haben wie breite Waldwege”, sagt der Schwabe und tatsächlich erscheint ein gesundes dickes Fell so notwendig wie nie zuvor. Die Techniker Krankenkasse drückt es vornehmer aus und nennt dies “Mentalstrategien für den Alltag”. Hans-Dieter Hermann und Jan Mayer haben für die TKK eine gleichnamige Broschüre verfasst (pdf-Datei). Sie erfahren dort, wie Sie anerkannte Methoden aus dem Leistungssport verwenden können, um mit den alltäglichen Aufgaben besser klar zu kommen. Die Autoren beschreiben fünf Mentalstrategien:

  1. Motivieren Sie sich selbst
  2. Optimieren Sie Ihre psychische Leistungsfähigkeit
  3. Optimieren Sie Ihr Selbstbewusstsein
  4. Optimieren Sie Ihre Regenerationsfähigkeit
  5. Lassen Sie sich durch andere unterstützen

Schon die Überschriften verheißen spannende Lektüre, finde ich.

Mentalstrategien_TKK

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Expertenchat zum Thema Burnout

Morgen (Donnerstag, 9. Dezember 2010) bietet die Techniker Krankenkasse (TKK) von 18:00 bis 20:00 Uhr einen Chat an, in dem Experten Ihre Fragen zum Thema Burnout beantworten. Sie müssen nicht bei der TKK versichert sein um an der virtuellen Gesprächsrunde teilzunehmen. Nähere Informationen finden Sie auf der Website der TKK. Zitat aus der Ankündung:

Stressbedingte Diagnosen – wie auch das Burnout-Syndrom – sollen in den nächsten Jahren womöglich an zweite Stelle der weltweit häufigsten Krankheiten rücken.

Klingt wahrhaft bedrohlich, finde ich.

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Gesund bleiben mit Schichtarbeit

Als ehemaliger Papiermacher kenne ich Schichtarbeit zur Genüge, Wechselschicht, um genau zu sein. In der Rückschau betrachtet, fand ich Schichtarbeit gar nicht so schlecht. In der Frühschicht hatte ich noch etwas vom Tag, in der Spätschicht konnte ich in die Kneipe und am nächsten Tag ausschlafen, in der Nachtschicht wurde man nicht von irgendwelchen Chefs genervt. Außerdem lockten die nicht zu verachtenden Schichtzuschläge. Von den Nachteilen, besonders für die Gesundheit, spürte ich zu dieser Zeit noch nichts, ich war jung damals. Die gesundheitlichen Risiken sind jedoch zweifelsohne vorhanden, vor allem ältere Mitarbeiter mit vielen Jahren Schichtarbeit auf dem Buckel können ein Lied davon singen.

Wenn Sie Schichtarbeit leisten müssen und wissen wollen, wie Sie die gesundheitlichen Risiken kleinhalten können, lesen Sie die einschlägige Broschüre der Techniker Krankenkasse (TKK): Gesund bleiben mit Schichtarbeit. In der Schrift werden nicht nur gesundheitliche, sondern auch soziale Fragestellungen (Familie, Freizeit, Kommunikation) behandelt. Herunterladen können Sie die Broschüre hier (pdf-Datei).

02.12

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