PFIFF 2: Intellektuelle Fähigkeiten älterer Arbeitnehmer erhalten

In der Fortsetzung des Projekts PFIFF, über das ich gestern berichtet habe, geht es um “um die praktische Umsetzung und Wirksamkeitsprüfung von Trainingsmaßnahmen zum Erhalt der geistigen Fitness älterer Arbeitnehmer”. Auf der Website von PFIFF 2 finden Sie entsprechende Trainingskonzepte, unter anderem auch zum Ziel der Stressreduktion. Auf die Ergebnisse der Evaluation darf man gespannt sein.

Sie finden auf der Site auch einen Stresstest in drei Teilen:

  1. Bietet mein Arbeitsplatz viele Stressrisiken?
  2. Wie gestresst bin ich durch meine Arbeit?
  3. Ist unser Unternehmen zukunftsfit in Sachen „alternsgerechte Arbeit“ und „Stressprävention“?

Man kann gar nicht oft genug darauf hinweisen: Derartige Tests können eine fachgerecht durchgeführte Gefährdungsbeurteilung auf keinen Fall ersetzen.

Ein Selbsttest zum Burnout

In Spiegel online ist ein Selbsttest zum Thema Burnout veröffentlicht worden. Mit Hilfe von 20 Fragen können Sie abschätzen, ob Sie gefährdet sind. Der Test ersetzt sicher keine medizinische Diagnose, kann Ihnen aber erste Hinweise geben.

BTW: Die Überschrift der Artikels “Riecht’s schon brenzlig?” empfinde ich leicht daneben. Vielleicht bin ich aber auch nur etwas empfindlich.

(Noch) Ein Selbsttest zum Thema Stress

Psychologische Ratgeber finden Sie wie Sand am Meer. Der Nutzwert der Bücher reicht von “sinnlos” bis “wertvoll”. Ein Autor, den ich sehr empfehlen kann, ist Rolf Merkle. Seine Bücher sind Selbsthilfe in bester Form, Sie bekommen immer eine Menge praktische Hinweise, wie Sie eine Problemlösung erfolgreich angehen können. Von ihm gibt es auch einen kleinen Test, mit dem Sie feststellen können, ob Sie sich in einem Stresszustand befinden. Beachten Sie bitte, dass derartige Test in der Regel nicht statistisch abgesichert sind, sie geben lediglich erste Hinweise. Und beachten Sie auch, das die Ratgeber aus Papier keine Psychotherapie ersetzen können. Darauf weist auch Rolf Merkle immer wieder hin.

Ein weiterer ähnlicher Stresstest befindet sich auf den sehr lesenswerten Seiten von Werner Stangl.

Vom verantwortlichen Umgang mit Alkohol

Ein Evergreen in den Veranstaltungen ist das Thema “Alkohol am Arbeitsplatz. Meiner subjektiven Ansicht nach hat sich das Problem in den letzten Jahren zwar wesentlich entschärft, ist aber nicht zur Gänze gelöst. Dies zeigen auch die Meldungen, die in den letzten Tagen durch die Presse gingen: “Die Abhängigkeit kommt meist schleichend” heißt es da oder  “Viele Karrierefrauen trinken gegen Stress im Job”.

Vor einiger Zeit habe ich Ihnen in diesem Blog einige Hinweise auf Informationen zum Thema Alkohol  gegeben. Hier kommt noch eine Ergänzung: Die Broschüre “Alles klar? Tipps und Informationen für den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol” wendet sich an jeden Einzelnen von uns (Download pdf-Datei). Sie

regt dazu an, einmal ganz bewusst über den eigenen Umgang mit Alkohol nachzudenken und den persönlichen Umgang mit Alkohol zu überprüfen. Ausgehend von einem Test "grün, gelb, orange oder rot" kann jeder/jede nach dem Ampelmodell herausfinden, wo im Spektrum zwischen risikoarm, riskant, schädlich oder abhängig er/sie sich persönlich befindet. Dabei werden die meist zwar allgemein bekannten, aber im persönlichen Umgang oft verdrängten Risiken des Alkoholkonsums bewusst gemacht.          

Machen wir uns nichts vor, viele von uns wissen gar nicht, dass ihr Alkoholkonsum schon längst über die Verträglichkeitsgrenze hinausgeht. Vielleicht ahnen sie es.

BZgA_Alkohol

Die Gebrauchsanleitung zur BAuA-Toolbox

Wenn Sie sich ernstlich mit der Gefährdungsbeurteilung hinsichtlich psychischer Faktoren auseinandersetzen wollen, werden Sie früher oder später auf die Toolbox der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) stoßen. Sie finden dort ausführliche Beschreibungen zu den derzeit wichtigsten einschlägigen Testverfahren. Dieser Tage ist die neue überarbeitete Fassung (v 1.2) veröffentlicht worden, die rund 100 Methoden für verschiedene Branchen vorstellt. Dr. Gabriele Richter, BAuA-Expertin für psychische Belastungen, hat die Toolbox zusammengestellt und zum Gebrauch einen Leitfaden erstellt, den Sie als pdf-Datei herunterladen können. Ich empfehle vor Gebrauch eines Werkzeugs dringend die Lektüre dieser Broschüre. Gerne stehe ich Ihnen bei der Auswahl des Verfahrens mit Rat und Tat zur Seite. Schreiben Sie mir.

Toolbox 1.2

Sind Sie Burnout gefährdet?

Jochen Mai hat auf seinem lesenswerten Blog “Karrierebibel” vor einiger Zeit einen Selbsttest zum Thema “Burnout am Arbeitsplatz” veröffentlicht: Wie nahe stehen Sie einem Burnout?  Der Test besteht aus verschiedenen Aussagen zu psychischen, physischen und sozialen Symptomen. Sie entscheiden, ob Sie diesen Aussagen in Ihrer Situation zustimmen oder nicht. Anhand der Anzahl der Zustimmungen können Sie sich Ihr Ergebnis anzeigen lassen. Klar, so ein Test hat keinen Anspruch auf wissenschaftliche Relevanz. Dennoch kann er in einem ersten Schritt Hinweise zur persönlichen psychischen Beanspruchung geben. Bei dem reinen Test bleibt es aber nicht. Jochen Mai gibt wertvolle Hinweise zu theoretischem Hintergrund und Vorbeugung.