Für Ihren Kalender: Sicherheit und Gesundheit im 4.0-Zeitalter

Ich glaube, die meisten haben den Begriff Arbeit 4.0 schon gehört, doch richtig ins Bewusstsein gedrungen ist er noch nicht. Dabei werden wir alle die Konsequenzen zu spüren haben. Das IAG in Dresden greift das Thema auf und veranstaltet ebendort vom 11. – 12. Oktober eine Tagung mit dem Titel

Die Zukunft der Arbeit –
Das Umfeld der Arbeit von morgen effzient gestalten
Sicherheit und Gesundheit im 4.0-Zeitalter –
Arbeit, Verkehr, Bildung

Diskutiert werden soll unter anderem:

  • Welche Entwicklungen erwarten uns in den Bereichen Arbeit, Verkehr und Bildung?
  • Welche Chancen, Risiken, und Handlungsbedarfe ergeben sich daraus?
  • Wie können Sicherheit und Gesundheit auch weiterhin übergeordnete Werte bleiben?
  • Wie kann diese Entwicklung aus der Sicht der Prävention aktiv mitgestaltet werden?

Anmelden kann man sich ab März unter www.dguv.de/iag.

Bei mir steht der Termin bereits im Kalender, ich plane, an der Konferenz teilzunehmen.

2013 und 2015 hat Johannes Kleske auf der re:publica hoch spannende Vorträge zur Arbeit der Zukunft gehalten. Wenn Sie Ihre Kenntnisse auffrischen möchten, dann sind seine Referate genau das richtige!

Das Ende der Arbeit — Wenn Maschinen uns ersetzen 

Mensch, Macht, Maschine – Wer bestimmt wie wir morgen arbeiten

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Workshop zur organisationalen Resilienz

Immer wieder fällt in Diskussionen, die psychische Belastungen zum Thema haben, der Ausdruck „Resilienz“. Laut Wikipedia versteht man unter Resilienz

die Fähigkeit eines Systems, mit Veränderungen umgehen zu können. Systeme müssen nämlich von innen oder außen kommende Störungen ihres Zustandes ausgleichen oder unter Aufrechterhaltung ihrer Systemintegrität ertragen.

Ach Organisationen sind Systeme und so scheint es folgerichtig, dass Resilienz auch in diesem Kontext betrachtet wird. Zu diesem Zweck trafen sich im Februar Fachleute aus Theorie und Praxis zu einem Workshop „Organisationale Resilienz – Nutzen für den Arbeitsschutz“.

Auf der Website der BAuA finden Sie einige Ergebnisse der Tagung zum freien Download. Der Vortrag von Eberhard Guntrum „Resilienz – Alter Wein in neuen Schläuchen?“ fehlt leider in der Sammlung. Er hätte mich besonders interessiert. Schade.

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Dokumentation zur Veranstaltung „Demografie Wissen Kompakt 2013“

Im November letzten Jahres veranstaltete die BAuA wieder eine eintägige Tagung zur Demographischen Entwicklung und den damit verbundenen Veränderungen in der Arbeitswelt. Etwa 150 Teilnehmer aus Beratung, Personalwesen und Arbeitsschutz nahmen an der Konferenz teil.

Die BAuA war so freundlich und hat die Folien der Präsentationen, die auf der Veranstaltung gehalten wurden, als pdf-Dateien zum Herunterladen ins Netz gestellt.

Für mich besonders interessant:

  • Michaela Erkl-Zoffmann: Workshop Anerkennender Erfahrungsaustausch (pdf).
    Eine Anwendung der Prinzipien der Appreciative Inquiry.
  • Stefani Mehring:
    Workshop Altersstrukturanalyse mit dem DemografieKompass (pdf)
    Dieses Instrument setze auch ich für die Altersstrukturanalyse ein.
  • Prof. Dr. Michael Falkenstein:
    Workshop Maßnahmen zur Förderung der mentalen Leistungsfähigkeit älterer Beschäftigter (pdf)
    Ein Thema, mit dem ich mich als Berater in Zukunft mehr auseinander setzen möchte.
  • Alexander Frevel:
    Workshop Alternsgerechte Berufsverläufe vorbereiten – das Konzept der „mitalternden Arbeit“ (pdf)
    Hier besteht für unsere Unternehmen eine Menge Handlungsbedarf, was leider noch immer nicht ausreichend gesehen wird.

Meine Auswahl ist subjektiv. Sie sollten sich die Präsentationen ruhig etwas näher anschauen, es lohnt sich.

 

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Umgang mit psychischen Belastungen auf dem PM-Camp 2012

Vorletzte Woche fand in Dornbirn das zweite Projektmanagement-Camp statt. Die Organisation der Veranstaltung folgte dem Prinzip des Barcamps. Und da dort jeder, der möchte, ein Thema zur Diskussion stellen darf, sprang ich mit dem Thema “Umgang mit psychischen Belastungen/Beanspruchungen” in die Bütt. Das Thema war etwas “off-topic” und so war ich über den guten Besuch meiner Session doch etwas erstaunt (und erfreut).

Was mich in der Diskussion dann doch etwas überrascht hat, war, dass psychische Belastung von den meisten (nicht von allen!) Teilnehmern eher als individuelles Problem gesehen wurde. Insofern läge es auch am Einzelnen, über Eigenverantwortung, entsprechenden Lebensstil etc. für ein Minimum an Stress zu sorgen.

Ich konnte mir gegen Ende der Session einen Hinweis zum Nachdenken nicht verkneifen:

Wenn Sie auf dem Bau oder auf Montage als Vorgesetzter einen Mitarbeiter sehen, der in schwindelerregender Höhe ungesichert arbeitet, lassen Sie ihn weiterarbeiten oder greifen Sie ein? Nur mal so…

Auf der Website openPM können Sie eine kurze Zusammenfassung der Session nachlesen. Guntram Bechtold hat seine Notizen, die er auf unnachahmliche Weise als Scribbles angefertigt hat, auf seinem Blog veröffentlicht. Danke dafür!

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BTW: Über das Format des Barcamps muss nicht mehr viel gesagt werden. Ich denke, über kurz oder lang werden alle Konferenzen in dieser interaktiven Form durchgeführt werden. Die Zeit ist einfach reif dafür. Wenn Sie nicht wissen, wie ein Barcamp funktioniert, dann schauen Sie sich das Video von Lightwerk an (via @Thomas_Michl):

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Demografie Wissen kompakt 2011 – Werkzeuge für die betriebliche Demografieberatung

Die BAuA veranstaltet am 5. Dezember 2011 in Dortmund einen eintägigen Kompaktworkshop zur Demographieberatung (Ja, ich schreibe das Wort immer noch mit “ph”). Unter den Referenten ist Christina Stecker, bei der ich gerade in Berlin das Handwerkszeug zum Arbeitsbewältigungscoaching gelernt habe. Mit von der Partie ist auch Stefan Müller, der etwas zu den einschlägigen Aktivitäten bei der ZF Friedrichshafen AG erzählen wird. Sie sehen, ein interessantes Programm, das Sie als pdf-Datei hier herunterladen können.

Leider kann ich an der Konferenz nicht teilnehmen, da ich bereits anderweitig gebucht bin. Schade, vielleicht ein andermal.

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Arbeiten wie verrückt? Materialien zur Tagung

Das Forum KMU im Deutschen Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung veranstaltete im Januar eine Tagung unter dem Titel „Arbeiten wie verrückt?! Klein, gesund und wettbewerbsfähig“.  Auf der Website der DNBGF finden Sie eine ausführliche Zusammenfassung der Tagung, Sie können sogar die Folien der einzelnen Vorträge herunterladen. Ich finde diesen Service bemerkenswert, leider ist es nicht immer selbstverständlich, dass Tagungsergebnisse der Öffentlichkeit in dieser Weise zur Verfügung gestellt werden. Danke dafür!

[via BGHW]

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Termine, die man sich merken sollte

Natürlich erhebt die Aufzählung keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Hier meine persönliche Liste der Veranstaltungen, die bei mir auf dem Merkzettel stehen:

2. Fachtagung Psychische Belastungen im Beruf,
16. – 17. Juni 2011 in Bad Münstereifel (Info)

Die Zukunft der Arbeit: Karrieren der Zukunft –
Zwischen Flow und Burnout
,
28. – 29. April 2011 in Dresden (Info)

Alter und Arbeit im Fokus –
neueste Aspekte zur Motivation älterer Arbeitnehmer und Zusammenarbeit von Forschung und Praxis
,
6. – 7. April 2011 in Bonn (Info)

Informationsveranstaltung:
Psychische Belastungen im Betrieb erkennen und erfassen: Begriffe, Methoden, Erfahrungsbericht
,
19. Mai 2011 in Dresden (Info)

Bei der letzten Veranstaltung mische ich selbst aktiv mit, vielleicht sehen wie uns

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Fachtagung Psychische Belastungen im Beruf

In Bad Münstereifel fand vom 27. bis 28.05.2010 eine Fachtagung zum Thema “Psychische Belastungen im Beruf” statt. Eingeladen hatten die BG ETEM, das IAG und der Universum Verlag. Wenn Sie nicht an der Konferenz teilnehmen konnten, dann können Sie sich auf der einschlägigen Website dennoch umfangreich über die Veranstaltung informieren. Eine kurze Zusammenfassung der Vorträge und die entsprechenden Vortragsfolien können Sie hier herunterladen. Was Olaf Petermann, der Vorsitzende der BG ETEM über psychische Belastungen am Arbeitsplatz denkt, sehen Sie in diesem Interview.

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Erfolgreich und gesund führen

Vor fast genau einem Jahr fand in Dresden das Forum Employability der Verwaltungs-BG statt. Was Employability ist, erklärt uns die allwissende Wikipedia:

Beschäftigungsfähigkeit (auch: Arbeitsmarktfähigkeit) ist die Fähigkeit zur Partizipation am Arbeits- und Berufsleben. Die individuelle Beschäftigungsfähigkeit ist das Ergebnis der Übereinstimmung bzw. Differenz zwischen den Anforderungen der Arbeitswelt einerseits und den persönlichen, fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen sowie der individuellen Gesundheit und Arbeitsfähigkeit andererseits. Die Gewichtung der Einflussfaktoren auf die Beschäftigungsfähigkeit ist umstritten.

So weit, so gut, wieder etwas gelernt. Unbestritten ist sicher, dass das Führungsverhalten großen Einfluss auf die Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeitern ausübt. Infolgedessen hat auf besagter Konferenz Dr. Ralf Schweer einen einschlägigen Vortrag gehalten. Der Titel des Referats war “Führungskräfte zwischen Anspruch und Wirklichkeit – erfolgreich und gesund führen in schwierigen Zeiten”. Sie können die Folien als pdf-Datei herunterladen.

BTW: Manchmal bin ich froh, dass die Referenten sich nicht daran halten, nur die wichtigsten Punkte auf einer Folie zu notieren.
Auf diese Weise übernehmen die Folien die Funktion von Handouts. Für die, die nicht an der Konferenz teilgenommen haben, ein feine Sache.

Zwinkerndes Smiley

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