Der Einfluss der Führung auf die Gesundheit der Mitarbeiter

Die Behauptung, dass die Führung einen bedeutenden Einfluss auf das psychische Wohlbefinden der Mitarbeiter hat, dürfte wohl nicht mehr bestritten werden. Unter dem Dach der BAuA haben drei Forschungsteams den Einfluss der Führung näher untersucht. Die Ergebnisse der Arbeit wurden in der Publikation „Rewarding and sustainable healthpromoting leadership“ zusammengefasst, die Sie als pdf-Datei kostenlos herunterladen können.
Leider ist der Text in englischer Sprache verfasst, es gibt aber eine umfangreiche deutsche Zusammenfassung.

Wie immer handelt es sich bei dem Bericht um BAuA-übliche schwere wissenschaftliche Kost. Wer es leichter verdaulich haben möchte, dem sei die Seite „Managementführung“ bei der EU-OSHA empfohlen.

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EU-OSHA: Vom Umgang mit psychosozialen Risiken

Vielleicht täusche ich mich, aber ich habe den Eindruck, der Hype um die psychischen Belastungen und Beanspruchungen am Arbeitsplatz hat sich etwas gelegt. Die mediale Karawane ist vielleicht weiter gezogen, die Probleme bleiben jedoch bestehen.

Aus diesem Grund hat die European Agency for Safety and Health at Work einen „practical e-Guide to managing psychosocial risks“ veröffentlicht.

Auf interaktive Weise erwerben Sie wichtige Kenntnisse zum Thema, wie

  • einfache Erklärungen der Begriffe von Stress bei der Arbeit und damit verbundenen psychosozialen Risiken
  • mögliche Effekte auf Unternehmen und ihre Mitarbeiter
  • praktische Beispiele, wie man den psychosozialen Risiken begegnet und wie man damit umgeht
  • Verweise auf die nationale Gesetzgebung und
  • Verweise auf weitere Quellen und praktische Werkzeuge

Sie können die Anleitung sowohl online betrachten als auch für die asynchrone Bearbeitung auf dem Rechner herunterladen in nahezu allen Sprachen der Europäischen Union und für alle Plattformen.

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Kampagne der EU-OSHA: Gesunde Arbeitsplätze – Den Stress managen

Unlängst hat die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) eine Kampagne gestartet, die über zwei Jahre laufen soll und zum Ziel hat „Tipps und Tools beim Umgang mit Stress und psychosozialen Risiken bei der Arbeit“ zur Verfügung zu stellen.

Zu dem Projekt gibt es eine eigene Website, auf der Sie Materialien für die Praxis, wie diverse Publikationen und einen elektronischen Leitfaden zu psychosozialen Risiken einsehen und herunterladen können.

Auch der unvermeidliche Napo ist wieder mit von der Partie, allerdings offenbar noch nicht in Deutsch. Macht nichts, viel gesprochen wird ohnehin nicht. Hier ist er in Englisch:

 

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Factsheets von der BAuA

Nomen est omen.

Factsheets heißen bezeichnenderweise die Dokumente, wo in knapper Form auf ein oder zwei Seiten Zahlen, Daten, Fakten zu einem bestimmten Thema dargestellt sind. Im Rahmen der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 hat auch die BAuA solche Factsheets  publiziert. Ich möchte besonders hinweisen auf die Factsheets

  • 01: Zeitdruck & Co – Arbeitsbedingungen mit hohem Stresspotenzial (pdf-Datei)
  • 04: Arbeiten ohne Unterlass? – Ein Plädoyer für die Pause (pdf-Datei)

Auch die European Agency for Safety and Health at Work (EU-OSHA) gibt solche Factsheets heraus. Auf der Website der Agentur finden Sie eine entsprechenden Übersicht.

Wenn Sie sich schnell informieren wollen, sind diese Factsheets die richtige Wahl:
Das Wesentliche kurz und knapp auf den Punkt gebracht.

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Gesamteuropäische Meinungsumfrage zu Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit – 2012

Die EU-OSHA ließ in einer Studie rund 35000 Personen aus 36 Ländern befragen. Schwerpunkte der Untersuchung waren u. a.

  • Arbeitsbedingter Stress
  • Bedeutung von Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit

Die Ergebnisse zeigt diese Folienpräsentation:

Für mich besonders interessant waren naturgemäß die Folien 6 –11, die arbeitsbedingten Stress zum Thema haben.

Demnach glauben 49% der Befragten, dass das Stressniveau in den nächsten 5 Jahren stark zunehmen wird, immerhin 28% rechnen mit einer leichten Zunahme. Interessant ist, dass sich diese Ansicht von den Beteiligten unabhängig von Geschlecht, Alter oder Arbeitsstatus geteilt wird.

Die Länderbetrachtung ist ebenfalls bemerkenswert (Folie 10). Teilnehmer aus Griechenland beurteilen den Stress besonders pessimistisch. Deutschland folgt bereits auf Platz 4. Die wirtschaftliche Situation in den beiden Ländern ist höchst unterschiedlich. Stress durch Unterforderung im Süden, durch Überforderung im Norden? Es darf munter spekuliert werden.

Auch der Einfluss der Arbeitssicherheit auf einen späteren Eintritt in den Ruhestand wird beleuchtet (Folien 19-24). Demnach halten 87% der Befragten ein funktionierendes Gesundheitsmanagement für eine Grundvoraussetzung für eine längere Lebensarbeitszeit.

Es lohnt sich, in der Präsentation zu stöbern.

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Europäische Kampagne zur Gefährdungsbeurteilung: Materialien

Am Anfang jeder Maßnahme im betrieblichen Gesundheitsschutz steht die Gefährdungsbeurteilung. Wenn Sie mir vorwerfen, ich würde dies gebetsmühlenhaft wiederholen, dann haben Sie vollkommen recht. Die Gefährdungsbeurteilung wird nicht nur gesetzlich gefordert, sondern sie ist schlicht und einfach nützlich. Wie sonst soll man wissen, was man tun muss und wie man den Effekt der durchgeführten Maßnahmen bewerten soll? Das Ganze ist ja auch eine Wirtschaftlichkeitsfrage. Auch eine billige Maßnahme ist zu teuer, wenn sie ins Leere gelaufen ist.

In den Jahren 2008 und 2009 startete die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) eine Kampagne zur Gefährdungsbeurteilung. Zwar ist die Kampagne schon ein paar Monate her, die Informationen sind im Internet aber immer noch abrufbar. Besonders hinweisen will ich auf die Materialien zum Download, die keineswegs an Bedeutung und Aktualität verloren haben.

Ach noch was, ehe ich vergesse: Auch die Analyse psychischer Faktoren ist unverzichtbarer Bestandteil einer vollständigen Gefährdungsbeurteilung. Nochmal die Gebetsmühle.

Zwinkerndes Smiley

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Factsheets zum Thema “Stress”

Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) gibt sog. Factsheets zum Arbeitsschutz heraus. Sie “befassen sich mit spezifischen Fragen aus dem Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, mit spezifischen Sektoren oder Arbeitnehmergruppen". Auf ein oder zwei Seiten im pdf-Format erfahren Sie das Wesentliche zu einem bestimmten Thema. Kurze, knappe, knackige Information, aber dennoch nicht oberflächlich. Mit dem Thema Stress am Arbeitsplatz beschäftigen sich diese Factsheets:

Die Factsheets sind äußerst nützlich, wenn Sie auf die Schnelle kompakte Informationen benötigen. Das Stöbern lohnt sich.

 

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