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Im Katalog der Gefährdungsfaktoren findet sich in der Gefährdungsgruppe “Sonstiges” auch die Gefährdung “durch Menschen” (s. BGI/GUV-I 8700). Wenn ich in einem Vortrag darüber spreche, schütteln die Vertreter der produzierenden Industrie zumeist verständnislos den Kopf. Allerdings weicht das Unverständnis dann dem Aha-Erlebnis, wenn ich von den Belastungen berichte, denen Beschäftigte z. B. in Pflegeberufen oder im Sicherheitsgewerbe ausgesetzt sind. Maria Huber von Spiegel online hat dem Thema einen Artikel gewidmet: “Man sollte sehen, dass man wegkommt“.

Berufsgenossenschaften, die Branchen betreuen, in denen potenziell gefährdete Menschen arbeiten, bieten einschlägige Seminare und umfangreiches Infomaterial:

Andere Institutionen:

  • INQA: Gewaltfreier Arbeitsplatz (pdf)

Sicher gibt es auch noch andere interessante Publikationen. Wenn Sie einen Beitrag empfehlen können, lassen Sie es mich wissen.

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… und daher verweise ich gerne noch einmal auf diesen Beitrag mit Video.

 

Gestern durfte ich bei der BAuA in Dresden einen Vortrag mit dem Titel “Psychischen Belastungen am Arbeitsplatz – Der richtige Start” halten. Anwesend waren Sicherheitsfachkräfte, Fachkollegen, Vertreter der Krankenkassen und BGn und andere Interessierte. In dem Referat gab ich einen Überblick darüber, wie die Vorgehensweise zur wirksamen Reduzierung von psychischen Fehlbelastungen im Betrieb aussehen könnte. Die Diskussion danach war sehr lebhaft und kontrovers, vielen Dank dafür.

Die Folien sind nicht selbsterklärend. Ein Handout im pdf-Format können Sie hier herunterladen.

Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt (psyGA) ist ein Angebot der Initiative Neue Qualität der Arbeit. Das zugehörige Portal wurde einem Relaunch unterzogen und präsentiert sich im neuen Gewand. Sie finden dort ein Fülle von Informationen zur psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt. Als Führungskraft können Sie ein E-Learning-Programm der RWTH Aachen absolvieren, um selbst gesundheitsbewusst zu arbeiten, aber auch um andere gesundheitsbewusst zu führen. Sie können auch einen Praxisordner herunterladen, der viele Tipps für Führungskräfte enthält.

Sowohl die Website als auch der Praxisordner sind ansprechend aufgemacht und enthalten zweifelsohne wertvolle Hinweise. Leider kommt das systematische Vorgehen (Stichworte: Handlungskreislauf, vollständige Gefährdungsbeurteilung, Maßnahmenhierarchie) zu kurz. Immerhin wird im Booklet zum E-Learning-Programm, im Praxisordner und auch auf der Website kurz und knapp auf den rechtlichen Rahmen hingewiesen. Die Gefährdungsbeurteilung wird im Portal zumindest erwähnt. Das ist doch schon mal was.

Als Ausgangspunkt für weitere Recherchen ist das Portal hervorragend geeignet. Unter Materialien finden Sie eine große Anzahl von Links zu Broschüren, Studien und Handlungshilfen.

Mein Fazit: Eine ansprechende Seite mit viel Informationen. Mir persönlich fehlt ein eigener Abschnitt zur Systematik der Verhältnisprävention. Die Projektleitung von psyGA hat die BKK, da ist das wohl nicht weiter verwunderlich.

psyga

Stephan Rohn von der BG RCI moderierte ein Expertengespräch zum Thema “Psychische Erkrankungen im Betrieb”. Seine Gäste waren Dr. Dirk Windemuth, Leiter des IAG und der Arbeitsmediziner Dr. Michael Vollmer. Hier die Aufzeichnung des Gesprächs:

Ein Freund von mir sagt zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit: “Dafür gibt es eine App”. Was eine App genau ist, sagt uns die Wikipedia:

Als mobile App ([ap] als deutsche Kurzform für Applikation; auf engl. [æp] als Kurzform für englisch application; teils auch das App) wird Anwendungssoftware für Mobilgeräte bzw. mobile Betriebssysteme bezeichnet.

In der Zwischenzeit sind viele Apps aus dem Gesundheitsbereich veröffentlicht worden, meist von Krankenkassen. Nun kommen offenbar auch die ersten Anwendungen auf den Markt, die bei der Verhältnisprävention unterstützen sollen. Um seine Anwendung zu erleichtern, hat das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa) sein Kurzverfahren Psychische Belastung in Form einer Anwendung für iPad und Android veröffentlicht. Sie können auf den entsprechenden Websites (iTunes, Google Play) für 5,49 € erwerben und herunterladen.

Zur Erinnerung: Beim KPB werden die Belastungsfaktoren Stress, Monotonie, psychische Sättigung und psychische Ermüdung durch einschlägige Fragebogen ermittelt. Insofern ähnelt es dem ChEF-Verfahren der BAuA, das Sie in Papierform einsetzen können, allerdings auch kostenfrei.

Wenn Sie lieber in alter Form schmökern möchten: Das KPB gibt es nach wie vor auch gedruckt.

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) ist Herausgeber des Magazins “Aus Politik und Zeitgeschichte”, das mit verschiedenen Artikeln unterschiedlicher Autoren ein bestimmtes Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Thema des Heftes 45-5/2013 ist die “alternde Gesellschaft”. Es wird auf die Diskussion zur Altersarmut ebenso eingegangen wie zur Situation des Pflegesektors. Sie können das Heft als pdf-Datei hier herunterladen.

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[via Blog der Becker Stiftung]

Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit werden immer wieder synonym benutzt. Dennoch sind die Begriffe nicht das gleiche. Worin die Unterschiede bestehen erklärt Götz Kluge: Unterschied zwischen Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit. Danke für die Klarstellung.

Wie auch in der Arbeitssicherheit gilt auch bei Veränderungsprozessen zum Thema Demographischer Wandel das Wort von Kurt Lewin: “Keine Maßnahme ohne Diagnose”. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ich finde, das kann man nicht oft genug betonen.

Zu Anfang eines Demographieprojekts steht somit immer die sorgfältig durchgeführte Altersstrukturanalyse. Sorgfältig deshalb, weil auch die ASA dem MiMo – Prinzip folgt: Mist in, Mist out. Die Interpretation des Ergebnisses kann nur so gut sein wie die Datenbasis, die dahinter steht.

Im Zeiten des Rechenknechts sollten Sie sich von geeigneten Softwareprogrammen bei der ASA unterstützen lassen. An dieser Stelle habe ich den DemografieKompass bereits vorgestellt. Aus gegebenem Anlass, wie es so schön heißt, habe ich etwas im Internet recherchiert und bin auf weitere Anwendungen gestoßen. Hier eine kleine Auswahl, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Ich selbst benutze für meine Analysen nach wie vor den DemografieKompass in der Version der Demografie-Experten e.V., bei denen ich Mitglied bin.

Übrigens: Wenn Sie sich nicht mit Daten herumschlagen möchten, sondern lieber gleich die Ergebnisse interpretieren möchten, dann greifen Sie auf meine Dienstleistung zurück. Als zertifizierter Demografie – Experte erstelle ich für Ihr Unternehmen Ihre Altersstrukturanalyse. Schlüsselfertig sozusagen. Und wenn Sie möchten, schlage ich auch geeignete Handlungsfelder vor, die als Diskussionsgrundlage für weitere Schritte dienen können. Sprechen Sie mich an. Ich freue mich auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail.

Am 6. März beginnt die Veranstaltungsreihe Dresdner Treffpunkt Sicherheit und Gesundheitsschutz 2013. Geboten werden Vorträge und Diskussionen zu unterschiedlichen Themen des Arbeitsschutzes.  Am 2. Mai  behandeln Dr. Gabriele Richter und meine Wenigkeit das Thema “Psychische Belastungen im Betrieb erkennen und erfassen: Begriffe, Methoden, Erfahrungsbericht”.

Die Reihe wendet sich an Fachleute und allgemein interessiertes Publikum. Die Liste der anderen Themen finden Sie auf der entsprechenden Seite der BAuA.

Merken Sie sich den 2. Mai vor. Wir freuen uns, Sie in Dresden zu treffen!


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