Der Risiko-Testkoffer der Schlaganfall-Hilfe für unterwegs

Vielleicht ist das für den einen oder anderen Betriebsarzt, der hier mitliest, interessant: Das Screening-Angebot der deutschen Schlaganfall-Hilfe vor Ort.

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe bietet ein Risikoscreening vor Ort an. Der Risiko-Testkoffer ist auf Messen oder Veranstaltungen ebenso einsetzbar wie im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Begleitet werden die Einsätze durch einen beauftragten Gesundheitsberater oder Arzt.

15 Minuten dauert das Screening pro Person. Dabei werden vor Ort Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin gemessen sowie eine kurze Anamnese erhoben. Aus den Daten erstellt das Programm ein individuelles Risikoprofil und einen umfangreichen Präventionsbericht. Das Gespräch mit dem Arzt oder Gesundheitsberater ergänzt das Angebot. Den Bericht mit allen Werten erhalten die Getesteten für den nächsten Besuch beim Hausarzt.

Der Risiko-Testkoffer der Stiftung wurde in diesem Jahr technisch und inhaltlich komplett überarbeitet. Berücksichtigt wurden dabei alle Erfordernisse des Datenschutzes. Zudem haben die Präventionsexperten der Stiftung die Datenbasis der Risiko-Software aktualisiert und um neue wissenschaftliche Erkenntnisse ergänzt.

In der Durchführung der Screening-Aktionen wird die Deutsche Schlaganfall-Hilfe durch die Kölner Aktiv Lifestyle Concept GmbH unterstützt. Das Screening-Angebot kann auch in Kombination mit Vorträgen zu Präventionsthemen gebucht werden.

Risiko-Testkoffer

Machen sich gemeinsam für Prävention stark: Dr. Bettina Begerow, Präventionsexpertin der Deutschen Schlaganfall-Hilfe, und Gesundheitsberater Klaus Clasing von der Aktiv Lifestyle Concept GmbH.

Kontakt und nähere Informationen: Dr. Bettina Begerow, Tel. 05241-977064, E-Mail: bettina.begerow@schlaganfall-hilfe.de.

BTW: Ich habe einmal einen Betriebsarzt gefragt, ob derlei Untersuchungen wirklich zu den Aufgaben des Arbeitgebers gehören. Anlass war der Vortrag eines Personalchefs, der ganz stolz davon erzählte, dass in seinem Betrieb Darmkrebs-Früherkennung angeboten würde. Seine Antwort war Nein, allerdings wies er darauf hin, dass man in den Betrieben viele Menschen „zusammenhabe“, was die Prävention erleichtere. Es hat also nichts mit Arbeitsschutz zu tun, aber sein Argument hat mir eingeleuchtet.

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