Doping am Arbeitsplatz

In der Novemberausgabe der Zeitschrift “Psychologie heute” erschien ein Artikel von Stephan Schleim, der sich mit dem Hirndoping auseinandersetzt: Der Mythos vom Gehirndoping. Dazu gibt es bei “Wirtschaftspsychologie aktuell” noch einige Ergänzungen zu einem ganz besonderen Aspekt: Doping am Arbeitsplatz. In dem Artikel finden Sie eine ganze Reihe von Zahlen und Fakten. Sie geben Antwort auf die Frage, was unter Doping in diesem Kontext zu verstehen und wie verbreitet es tatsächlich ist. Wenngleich Gehirndoping im engeren Sinn kein “Massenphänomen” zu sein scheinen, so sind die Daten zum Medikamentengemissbrauch dennoch erschreckend (Zitat):

Am häufigsten werden Medikamente gegen Angst und Unruhe (44 Prozent), depressive Verstimmung (35 Prozent), gegen Müdigkeit (19 Prozent), Gedächtniseinbußen (18 Prozent) und Konzentrationsschwierigkeiten (13 Prozent) genommen.

Die in dem Beitrag erwähnten Experten

fordern daher, dass man sich der Stressfaktoren annimmt und Dopingprävention im Betrieb Hand in Hand gehen muss mit Angeboten zum wirksamen Stressmanagement.

Sie merken, hier wird nicht ausschließlich der Verhaltensprävention das Wort geredet, sondern auch die Verhältnisprävention (“Dopingprävention im Betrieb”) gefordert.

Wenn Sie nähere Informationen zum Thema Doping am Arbeitsplatz benötigen, dann finden Sie in dem Artikel interessante Literaturhinweise. Ich persönlich empfehle Ihnen den Gesundheitsreport der DAK von 2009 (Download pdf-Datei).

DAK_2009

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