Ist Karriere alles?

Klaus Werle beschreibt in einem Artikel auf Spiegel online Menschen, die ganz bewusst auf die Karriere verzichten: Karriere? Ohne mich! Neu ist dieses Phänomen nicht. Schon seit Jahren wird dieses Verhalten als “Downshifting” bezeichnet. Nicht immer wird diese Entscheidung zu Anfang des Berufswegs getroffen. Oft nehmen die Betroffenen den nächsten angebotenen Karriereschritt zum Anlass, auf den zusätzlichen Stern auf der Schulterklappe zu verzichten. Klar, dass dies zu Verstimmungen auf der Arbeitgeberseite führen kann, wie Focus-online-Autorin Melanie Rübartsch ausführt. In ihrem Beitrag “Karriereknick auf eigenen Wunsch” gibt sie Hinweise, wie das Downshifting ohne Blessuren funktionieren kann.

Übrigens: Mit Faulheit oder falsch verstandenem Hedonismus hat Downshifting wenig zu tun. Vielmehr handelt es sich bei den Downshiftern sehr oft um hochqualifizierte Leistungsträger, die bewiesen haben, dass sie sich ins Zeug legen können. Vielleicht hat Viktor Frankl doch recht: Der Mensch ist auf der Suche nach dem “Sinn”.

Weitere Artikel zum Downshifting:

Ein kluger Mensch hat gesagt:

Die klugen Pferde sind nicht die, die jedes Hindernis meistern, sondern die, die manche Hindernisse verweigern.

Ob dieser Satz richtig ist, weiß ich nicht, aber man kann darüber nachdenken.

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