Anti-Stress-Verordnung: Ja oder Nein?

In der Presse wurde es eingehend vermeldet: Die IG Metall fordert verbindliche Regeln gegen den Stress am Arbeitsplatz und hat auch entsprechende Vorschläge unterbreitet. Nähere Informationen dazu finden Sie zum Beispiel bei:

In der TAZ heißt es zur Reaktion des Bundesarbeitsministeriums zu dem Vorstoß:

Mit Gewerkschaften, der Wissenschaft und anderen Teilnehmern sei man im Gespräch, so ein Sprecher des Ministeriums. Man prüfe, ob eine neue Verordnung das Problem beheben könne, oder ob bestehende Gesetze nicht ausreichten. Tatsächlich gebe es „Erkenntnislücken“, was den psychischen Arbeitsschutz betreffe.

Ist das wirklich so? Eigentlich ist zum Thema psychische Fehlbelastungen alles gesagt, allerdings wenig umgesetzt. Neue Gesetze und Vorschriften sind schnell verabschiedet. Allerdings ist Papier bekanntlich geduldig. Warum neue Vorschriften, wenn noch nicht einmal die alten umgesetzt werden? Worin bestehen denn die Erkenntnislücken, von denen das Ministerium spricht?

Die andere Seite sieht den Vorstoß der IG Metall natürlich kritisch. So der Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft Sascha Stowasser im Interview, das Sie hier herunterladen können (mp3-Datei).

Ich weiß nicht, mich befallen bei solchen Nachrichten immer Déjà-vu-Gefühle.

Mitteilen/Lesezeichen

Ein Gedanke zu “Anti-Stress-Verordnung: Ja oder Nein?

  1. Pingback: blog.psybel.de » Blog Archive » Anti-Stress-Verordnung als Weckruf

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


5 − = vier

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>