Jüngere Arbeitnehmer und Burnout

Dass gerade leistungsbereite Mitarbeiter Burnout – gefährdet sind, ist allgemein bekannt. Gerade Berufsanfänger wollen zeigen, dass Sie etwas können und leisten. Sie laufen dabei Gefahr, in die Beanspruchungsfalle zu tappen, wie Jana Brenner von Zeit online in einem Artikel beschreibt: Erst Praxisschock, dann Burn-out. Als Heilmittel werden in dem Beitrag genannt:

  1. Klare Definition des Aufgabenbereichs
  2. Kürzere Pausen mehrmals am Tag
  3. Betriebliches Gesundheitsmanagement

Wie insbesondere die Punkte 1 und 2 “Konkurrenzkampf und befristete Verträge”, die in dem Beitrag als Hauptursachen genannt werden, abfedern sollen, erschließt sich mir nicht so richtig.

In den vielen Gesprächen mit den Personalverantwortlichen meiner Kundenfirmen höre ich, dass der “War on Talents” schon längst begonnen hat. Wir sind mittendrin, zumindest, was die technischen Berufe angeht. In Konsequenz wird ein Betrieb in Zukunft für junge Fachkräfte attraktiv sein müssen. Die vielzitierte Work-Life-Balance wird in den Bewerbungsgesprächen immer häufiger zum Thema. Und da ist das Unternehmen im Vorteil, das solides Gesundheitsmanagement betreibt. Solide, das heißt: Beurteilung der Arbeitsplätze hinsichtlich psychischer Gefährdungsfaktoren und systematische Optimierungsarbeit unter Einbeziehung der Betroffenen.

In diese Richtung geht auch eine Studie, auf die die INQA auf ihrer Website hinweist: Jüngere Arbeitnehmer mit Work-Life-Balance unzufrieden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte um Eingabe (gegen Spam) * Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.