Fachkräftemangel 2025

Die ersten Anzeichen für den drohenden Fachkräftemangel sich schon jetzt zu spüren. Und es wird nicht besser: Aufgrund der demographischen Entwicklung wird sich das Arbeitskräftepotenzial bis zum Jahr 2025 um rund 6,5 Millionen Menschen verringern. In der Broschüre “Perspektive 2025: Fachkräfte für Deutschland” der Bundesagentur für Arbeit zeigen Experten auf, wie diese Herausforderung gemeistert werden kann. Es ergeben sich zehn Handlungsfelder (Zitat):

  1. Schulabgänger ohne Abschluss reduzieren und Übergänge in den Beruf verbessern
  2. Ausbildungsabbrecher reduzieren
  3. Studienabbrecher reduzieren
  4. Erwerbspartizipation und Lebensarbeitszeit von Menschen über 55 erhöhen
  5. Erwerbspartizipation und Arbeitszeitvolumen von Frauen steigern
  6. Zuwanderung von Fachkräften steuern
  7. Arbeitszeit von Beschäftigten in Vollzeit steigern
  8. Qualifizierung und Weiterbildung vorantreiben
  9. Arbeitsmarkttransparenz erhöhen
  10. Flankierende Maßnahmen im Steuer- und Abgabenbereich prüfen

Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung der Punkte 4 bis 8 ist sicherlich die Gewährleistung der physischen und psychischen Gesundheit der Mitarbeiter. “Mens sana in corpore sano”, bemerkt dazu der Römer. Dass dazu ein Umdenken mancher Verantwortlichen und Beteiligten notwendig ist, betonen auch die Autoren der Publikation. Wenn man seine Mitarbeiter länger beschäftigen will (oder muss, je nach Standpunkt), dann sollte man auf sie entsprechend achten. Ein entsprechendes BGM lohnt sich.

Perspektive2025

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