Der Griff nach der Pille: Doping am Arbeitsplatz

Einer der Teilnehmer an einer Rundfunkdiskussion zum Thema “Doping im Sport” meinte einmal, der Sport sei lediglich der Spiegel der Gesellschaft. Wenn die Gesellschaft sich dem unbedingten Leistungsprinzip unterwürfe, dann dürfe man von Sportlern kein abweichendes Verhalten erwarten. Ich befürchte, der Mann hat nicht ganz unrecht. “Manager auf Speed” ist der Titel eines einschlägigen Artikels auf manager-magazin.de:

Einer aktuellen Studie zufolge dopen sich zwei Millionen Menschen am Arbeitsplatz, vor allem Akademiker.

Das ist eine erschreckende Zahl, denn Sie können davon ausgehen, dass langfristig Medikamente nicht zur Leistungssteigerung beitragen, sondern vielmehr krank machen können. Anstatt die Pille einzupfeifen, ist es sicher sinnvoll, über die eigenen Lebens- und Arbeitsgestaltung nachzudenken. Noch ist es Zeit.

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